Sechs konkrete
Verpflichtungen
Die „Charta der Vielfalt“ beschreibt sechs Aktionsfelder und gibt damit einen Rahmen vor, in dem Aktivitäten zum Thema Vielfalt begonnen bzw. ergänzt werden können.
1. Unternehmenskultur - im Hinblick auf Richtlinien und die Verantwortlichkeit der Führung
2. Personalprozessen - Überprüfung der Prozesse auf Chancengleichheit
3. Vielfalt und Repräsentation - Erkennen von Vielfalt und Repräsentation
4. Kommunikation – Vielfalt als Teil der Unternehmenskommunikation
5. Nachhaltigkeit - im Sinne von Erfolgsmessung und Fortschritt
6. Einbeziehung der Belegschaft - Einbeziehung aller Betroffenen und Partner
Viele Unternehmen haben schon Aktivitäten zu einem oder mehreren Punkten gestartet. Zum Beispiel wurden Betriebsvereinbarungen zu Partnerschaftlichem Verhalten, Migration, Behinderung formuliert oder es wurden Aktivitäten für Frauen & Männer, zu Work-Life oder Altersgemischten Belegschaften gestartet.
Welche Aktivitäten ein Unternehmen entwickelt, welche Prioritäten gesetzt werden und womit gestartet wird, muss jedes Unternehmen anhand der Geschäftsstrategie, des Geschäftsumfeldes und der bestehenden Unternehmenskultur selber festlegen.
Manche Unternehmen haben Diversity Management Programme initiiert. Kleinere und Mittelständische Unternehmen hingegen haben andere Ansätze gefunden, sich des Themas Vielfalt und Wertschätzung anzunehmen und haben gute Praxisbeispiele entwickelt.
Im Rahmen von „round table“ Workshops sollen gute Praxisbeispiele ausgetauscht werden. Diese Workshops sind in Verbindung mit den offiziellen Unterzeichnungsterminen geplant.
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