Das Arbeitsmarktinstrument der Einstiegsqualifizierung geht zurück auf den „Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland" zwischen Wirtschaft und Politik aus dem Jahr 2004. Ziel des Programms ist es, Jugendliche mit Startschwierigkeiten in das Berufsleben anzusprechen und ihnen einen fairen Zugang zu Bildung zu ermöglichen: Um ausreichend Fachkräfte für die Zukunft zu finden, gilt es junge Menschen beim Berufseinstieg zu unterstützen.
Die Einstiegsqualifizierung „Chance plus“ wird mit verschiedenen fachlichen Schwerpunkten wie zum Beispiel Arbeiten mit mechatronischen Systemen, Service am Bahnhof oder im Zug, Vegetationspflege oder Gebäudereinigung angeboten. Die Teilnehmenden lernen mit Begleitung von betrieblichen Betreuern und Betreuerinnen die Arbeit in der Praxis kennen. Daneben stellt die DB in Zusammenarbeit mit dem Bildungsträger ZukunftPlus e. V. den Jugendlichen ausgebildete Sozialpädagogen und -pädagoginnen an die Seite. Während der gesamten Zeit unterstützen und bereiten sie die Teilnehmenden auch gezielt auf Einstellungstests und Bewerbungsgespräche vor. Zudem gibt es Theorieunterricht in allgemeinbildenden Fächern und in Sozial- und Methodenkompetenz sowie fachspezifischen Unterricht.
Interessierte Jugendliche müssen einen Schulabschluss mitbringen und bei der Bundesagentur für Arbeit als „Ausbildungsplatz suchend“ gemeldet sein. Durchschnittlich werden jedes Jahr ca. 17 Klassen mit bis zu 18 Teilnehmern und Teilnehmerinnen an neun Qualifizierungsstandorten angeboten. Die Klassen starten zwischen September und Dezember eines Jahres. Das Programm endet am 31. August des Folgejahres.
„Mit unserer Einstellungsoffensive leisten wir einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft und für eine starke Schiene. Dazu gehört auch, dass wir Menschen mit weniger Chancen gezielt fördern. Durch ‚Chance plus‘ konnten wir bereits viele tolle und motivierte neue Mitarbeitende gewinnen.“
Martin Seiler, Vorstand Personal und Recht, Deutsche Bahn AG
Rund 80 Prozent wurden in eine anschließende Berufsausbildung übernommen oder haben den direkten Jobeinstieg geschafft. Seit 2015 werden auch junge Geflüchtete durch Chance plus auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Hierfür wird das bestehende Chance plus-Programm durch einen Deutsch-Sprachkurs erweitert, sodass die Teilnehmenden zum Ausbildungsbeginn mindestens das Sprachniveau B2 erreicht haben.
Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist weiterhin sehr hoch. Eine qualifizierte Berufsausbildung verbessere die Jobchancen der jungen Frauen und Männer deutlich. Mit der „Ausbildungsinitiative Südeuropa“ schafft Bosch zusätzliche Ausbildungsplätze für betroffene Jugendliche.
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Diversity ist im Hydro Konzern ein festverankertes Thema mit dem Fokus auf die Dimensionen Alter, Geschlecht, Kultur und Kompetenzen und damit ein wichtiger Bestandteil und Erfolgsfaktor der Geschäftsstrategie.
Da die „duale Berufsausbildung“ außerhalb Deutschlands wenig bekannt ist, werden die Auszubildenden der deutschen Standorte bei vielen Themen manchmal etwas vernachlässigt bzw. sind einfach nicht im Fokus, wenn es darum geht, Themen in der Organisation zu verankern. Daher obliegt es dann immer den einzelnen Standorten sich selber darum zu kümmern.
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Bei der BTC AG, einem der führenden IT-Consulting-Unternehmen in Deutschland, steht der Mensch im Mittelpunkt – als Kunde und Kundin, Partner_in und Beschäftigte. Respekt, Fairness und Toleranz prägen die Unternehmenskultur. Dies Werte möchte das Unternehmen den Auszubildenden und den dualen Studierenden bereits bei Ausbildungsbeginn vermitteln und sie außerdem für den Beitrag von Vielfalt zum Unternehmenserfolg sensibilisieren.
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