Stellen Sie Teams so zusammen, dass sie unterschiedliche Kulturen vereinen. So sprechen Sie unterschiedliche Zielgruppen an.
Gehen Sie aktiv auf die internationale Suche nach Fachkräften. Falls Sie bereits Fachkräfte aus anderen Kulturen beschäftigen, binden Sie diese in die Suche mit ein.
Investieren Sie in den Aufbau internationaler oder interkultureller Netzwerke. So bleiben Sie auf dem Laufenden und können von den Erfahrungen anderer Organisationen lernen.
Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeitenden für kulturelle Unterschiede, aber auch für die Gemeinsamkeiten, die alle mitbringen.
Unterstützen Sie Ihre Beschäftigten, wenn sie Netzwerke oder betriebliche Interessengruppen aufbauen oder einbinden möchten.
Beziehen Sie Mitarbeitende unterschiedlicher sexueller Identität zur
besseren Ansprache neuer Zielgruppen oder bei Marketingentscheidungen ein.
Fördern Sie eine Organisationskultur, in der sich niemand für die eigene sexuelle Identität oder Orientierung rechtfertigen muss.
Kommunizieren Sie so, dass sich alle gemeint fühlen: gendergerecht in der internen und externen Kommunikation.
Stellen Sie – besonders mit Blick auf den Gender Pay Gap – eine gleiche Bezahlung für gleiche Leistung sicher.
Unterstützen Sie neue Rollenmodelle von Männern, zum Beispiel wenn Väter in Elternzeit gehen oder in Teilzeit arbeiten möchten.
Achten Sie darauf, dass Sie Teams mit unterschiedlichen Geschlechtern zusammenstellen und Aufgaben nicht am Geschlecht festmachen.
Bieten Sie Teilzeitmodelle für alle Geschlechter an, auch in Führungspositionen.
Stellen Sie altersgemischte Teams zusammen und achten Sie darauf, dass alle Generationen wertschätzend miteinander umgehen.
Sichern Sie den Wissenstransfer durch ein Mentoring. Und zwar in beide Richtungen: Jung hilft Alt und Alt hilft Jung.
Sorgen Sie durch Weiterbildungsangebote und Gesundheitsmaßnahmen dafür, dass Ihre Beschäftigten körperlich und fachlich fit bleiben.
Schaffen Sie flexible Arbeitszeiten und -bedingungen, wo immer es Ihnen möglich ist. So schaffen Sie Raum für individuelle Gesundheitsvorsorge oder die Pflege von Angehörigen.
Bieten Sie Mentoring-Programme für Menschen aus nicht-akademischen Haushalten an, eröffnen Sie sowohl Mentor_innen als auch Mentees Einblicke in die „anderen Welten“. Ermuntern Sie Mentees, sich bei Ihnen zu bewerben, und stellen Sie die geeigneten Personen ein.
Bereiten Sie Menschen mit geringem Bildungsgrad auf die Ausbildung
vor und entwickeln Sie Ihre vielfältige Talent-Basis.
Ermöglichen Sie Ihrem Personal im Rahmen des sozialen Engagements, sich für Menschen aus anderen Bildungsschichten zu engagieren und gemeinsam mit ihnen Projekte zu bearbeiten.
Nehmen Sie in Ihre Diversity-Aktivitäten zur sozialen Verantwortung (CSR) die Perspektive von sozialer Herkunft auf. Unterstützen Sie zum Beispiel Kindergärten, die auf eine Mischung von sozialer Herkunft achten oder Menschen aus sozial benachteiligten Schichten betreuen.
Binden Sie „soziale Unternehmen“, die mit Menschen aus unterschiedlichen sozialen Herkünften arbeiten, in Ihre Zusammenarbeit ein – zum Beispiel beim Catering.
Respektieren Sie die Religion und Weltanschauung Ihrer Beschäftigten
und gehen Sie wertschätzend damit um.
Kennen und berücksichtigen Sie die Feiertage von unterschiedlichen
Religionen, zum Beispiel, wenn Sie Dienstpläne erstellen.
Richten Sie einen „Raum der Stille“ ein, in den sich Beschäftigte für Gebete zurückziehen können.
Wenn Ihre Organisation über eine Kantine verfügt: Passen Sie die Speisenangebote entsprechend der religiösen Bräuche an.
Ermöglichen Sie, dass alle Beschäftigten ihren Arbeitsplatz barrierefrei erreichen können. Machen Sie übersichtliche Angaben zur Barrierefreiheit und geben Sie Ansprechperson an, die für Fragen zu Inklusion und Barrierefreiheit zur Verfügung steht.
Passen Sie Jobprofile an die jeweiligen Fähigkeiten an, nicht andersherum. Veröffentlichen Sie Ihre Jobanzeige auf barrierefreien Plattformen und prüfen Sie dabei, ob auch Ihre eigene Webseite zugänglich ist.
Setzen Sie „DisAbility Manager_innen“ oder „Beauftrage“ ein, um den Interessen von Menschen mit Behinderung noch mehr Gehör zu verschaffen. Nehmen Sie diese Bedürfnisse ernst und zeigen Sie damit, dass Ihr Unternehmen für Veränderung steht.
Qualifizieren Sie Beschäftigte für Aufgaben, die sie mit ihrem Können noch nicht abdecken.
Achten Sie darauf, dass Sie gesetzliche Regeln einhalten, wie die Quote für die Beschäftigung von Schwerbehinderten. Lagern Sie Dienstleistungen und Fertigungsprozesse nicht aus, sondern stellen Sie Menschen mit Behinderung direkt an, zum Beispiel mit dem Budget für Arbeit.
Sorgen Sie durch eine vertrauensvolle, wertschätzende Kultur dafür, dass niemand eine Behinderung verstecken muss. Sind Rechtschreibfehler vielleicht ein Teil einer Lernschwierigkeit, wie einer Leserechtschreibschwäche?